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Samstag 19.10.2019
 
 
 
 
 
 
 
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(Bank Israel, 23.11.17)
     
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  Israel in der Region  
 
 
 
 
 
 
Netanyahu: Es fehlt ein palästinensischer Sadat
 
Premierminister Benjamin Netanyahu hat am Dienstag anlässlich des 40. Jahrestages des Besuchs des ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat in der Knesset ebendort eine Rede gehalten. Er sagte:

„Ich habe gerade den ägyptischen Botschafter in Israel Hazem Khairat und sein Team getroffen. Er hat mir Grüße vom ägyptischen Präsidenten Abd al-Fattach al-Sissi und Außenminister Shukri ausgerichtet und ich habe ihn zu diesem wichtigen
 
Premierminister Netanyahu und der ägyptische Botschafter Khairat (Foto: GPO/Amos Ben Gershom)
Premierminister Netanyahu und der ägyptische Botschafter Khairat (Foto: GPO/Amos Ben Gershom)
Anlass gratuliert.

Der Frieden zwischen Israel und Ägypten ist stabil, es ist ein strategischer Frieden, von dem beide Länder profitieren. Und dennoch bin ich traurig über die magere Anwesenheit von Ministern und Abgeordneten bei einer so wichtigen Veranstaltung. Wir werden dies bei der Veranstaltung zum 50. Jahrestag wieder wettmachen müssen, aber ich denke, es wird schon früher dazu Gelegenheit geben. Und vielleicht ist einer der Gründe, dass wir uns so schnell daran gewöhnt haben. Es ist zur Routine geworden, die offensichtlich ist, aber nicht selbstverständlich.

Ich erinnere mich an die unglaubliche Aufregung, die mich und alle Bürger Israels und viele andere weltweit ergriffen hatte. Sadats Ankunft, seine Landung in Israel und dann seine Ankunft in der Knesset, waren der Aufregung vergleichbar, die ich empfand, als ich sah, wie der erst Mensch auf dem Mond landete. Es hatte etwas von diesem ersten Durchbruch, dem Bruch einer Routine, einer Ahnung der Zukunft. In diesen 40 Minuten, die er im Flugzeug verbracht hatte, der Entfernung zwischen Ägypten und Israel, hat er den Lauf der Geschichte verändert. Es war sehr viel kürzer als die vierzig Jahre, die unser Volk in der Sinai-Wüste verbracht hat, aber nicht weniger dramatisch. Zwei alte Nationen, deren Wege sich in alten Zeiten bereits einmal gekreuzt hatten, haben die Reste der Feindseligkeit überwunden und einander die Hand zum Frieden gereicht.

Der Besuch von Sadat war ein Durchbruch in der Geschichte des Nahen Ostens. Er hat den direkten Kontakt zwischen der arabischen Welt und dem jüdischen Staat möglich gemacht und zu einer historischen Versöhnung geführt, der ersten ihrer Art. Die Zeit hat uns gelehrt, dass dieser Frieden ein stabiler Anker in unserer verwundeten und blutenden Region ist. Es ist richtig, dass es vielleicht kein perfekter Frieden ist – aber es ist ein Frieden, der sich in jedem Fall auszahlt. Er lohnt sich für beide Länder und nicht nur für uns. Und trotz der Krisen und Erschütterungen auf dem Weg – ist der Frieden nachhaltig.

Doch es gibt eine grundlegende Bedingung für Frieden, die immer bestanden hat und immer bestehen wird: die Stärke Israel. Im Nahen Osten werden Allianzen zwischen Starken geschlossen, nicht zwischen Schwachen. Sadat sagte, als er hierher kam: ‚Ich bin hierhergekommen, um Frieden mit einem starken Anführer zu schließen‘. Auch Sadat war vor seiner Ankunft in Jerusalem davon überzeugt, dass Israel ein starkes Land ist. Dass die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte seit dem Unabhängigkeitskrieg entschlossen jeden Angriff, auch und sogar Überraschungsangriffe, abgewehrt und die Sicherheit des Staates Israel gewährleistet haben.

Die Wichtigkeit dieser ‚Eisernen Mauer‘ hat sich wieder und wieder unter Beweis gestellt. Nicht nur, um unsere Existenz zu wahren, doch auch um die Grundlage für Frieden mit unseren Nachbarn zu schaffen. Nur wenn Israel stark ist, können wir einen Stillstand der Waffen erreichen und von dort aus zum Frieden gelangen. Einem Frieden, der die Anerkennung des Staates Israel mit sich bringt und für die Zukunft das Blutvergießen vermeidet. Menachem Begin hat es in wenigen Sätzen ausgedrückt: ‚Nie mehr Krieg, nie mehr Blutvergießen‘. Und Anwar al-Sadat, als er hier auf diesem Podium stand, hat bei dieser Gelegenheit, die uns so sehr berührt hat, gesagt: ‚Ich habe mehr als einmal erklärt, dass Israel eine existierende Tatsache ist.‘ Dies bedeutet, zunächst kommt die Anerkennung der Tatsache der Existenz, und daraus ergibt sich dann die Anerkennung des Existenzrechtes. Daher müssen wir immer stark genug sein, damit es niemals zu einer Unterminierung oder Zweifeln bezüglich unserer dauerhaften Existenz kommen kann.

Danach hat sich Sadat gerichtet, im Gegensatz zu unseren palästinensischen Nachbarn, die sich immer noch weigern, das Existenzrecht des Staates Israel anzuerkennen. Unglücklicherweise habe ich noch keinen palästinensischen Sadat getroffen, der seinen Wunsch erklärt, den Konflikt zu beenden, den Staat Israel in welchen Grenzen auch immer anzuerkennen und unser Recht, in Sicherheit und Frieden zu leben, zu unterstützen.

Heute – vier Jahrzehnte nach Sadats Besuch in Israel – verstehen große Teile der arabischen Welt nicht nur sehr wohl, was vor vierzig Jahren hier geschehen ist, sie verstehen auch sehr gut, was hier wegen der Veränderungen in der Region geschehen könnte. Viele Länder wissen, dass die Bedrohung für den Nahen Osten nicht von Israel ausgeht, sondern eher im Gegenteil: Israel ist der moderate, verantwortungsvolle und stabile Faktor, der mit dieser Bedrohung umgehen muss. Die größte Bedrohung in der Region geht vom radikalen Islam aus und von der Gewalt, die einerseits von Iran und andererseits vom sogenannten Islamischen Staat ausgeht, ein radikaler Islam, der brutal alles auf seinem Weg niedertrampelt.

Präsident Sadat wurde selbst Opfer dieses islamistischen Fanatismus. Der Mord an ihm in Kairo vor 36 Jahren hat die Welt schockiert. Doch der Frieden ist stabil geblieben. Der Frieden mit Ägypten kannte seine Höhen und Tiefen, aber er hat alle Fallstricke während der Präsidentschaft Mubaraks und danach überwunden.

In den vergangenen Jahren, unter der Führung des ägyptischen Präsidenten al-Sissi, wurde dieser Frieden, diese Beziehung einer Verjüngungskur unterzogen. Wir unterhalten offene Kanäle der Kommunikation, die für die Sicherheit Israels und Ägyptens lebenswichtig sind. Mein jüngster Besuch in New York, wo ich den ägyptischen Präsidenten getroffen habe, hat diese Beziehungen sehr gestärkt. Wir sind der Ausweitung des Kreises des Friedens auf andere Länder, ebenso wie auch auf unsere palästinensischen Nachbarn verpflichtet. Ich weiß, dass auch [US-]Präsident Trump und sein Team diesem Ziel verpflichtet sind.

Heute liegt das größte Hindernis für die Ausweitung des Friedens nicht bei den Staats- und Regierungschefs der Länder, die uns umgeben. Das Hindernis ist die öffentliche Meinung auf der arabischen Straße, eine öffentliche Meinung, die jahrelang durch eine falsche und fehlleitende Darstellung des Staates Israel einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Und nach vielen Jahrzehnten – das ist wie mit geologischen Schichten – ist es sehr schwer, Israel in seinem wahren Licht offenzulegen und zu präsentieren, sein schönes und wahres Antlitz, die Hilfe, die wir zur Verfügung stellen, sowohl in der Region, als auch in Afrika und Asien, im Rahmen von Hilfsmissionen, sowohl in Technologie und Hilfe für die Verwundeten aus Syrien. Tausende und abertausende. Es ist sehr schwierig, diese geologischen Schichten bis zum Fels der Wahrheit hin zu durchdringen, und daher bleibt der Frieden ein kalter.

Ich sage, ein kalter Frieden ist besser als ein heißer Krieg, doch ein warmer Frieden ist besser als ein kalter Frieden – und diesen wollen wir alle. Daher muss die Wahrnehmung Israels sich wandeln. Sonst wird es schwer, den Kreislauf zu durchbrechen, auch den palästinensischen, denn dort gibt es immerwährende Propaganda, nicht nur in Judäa und Samaria, sondern auch in der Palästinensischen Autonomiebehörde, immerzu, endlose Propaganda. Sie sagen: ‚Wie können sie die Wahrheit nicht kenn? Sie leben doch hier.‘ Die Propaganda ist so stark, ihre Schichten, die Sedimente der Lüge, sind sehr mächtig, und das ist es, was den Durchbruch verhindert. Dies muss sich ändern.

Ich sehe Veränderungen, den Keim dieses Wandels, in der öffentlichen Meinung (ich spreche nicht über die Führung) im arabischen Raum. Wir sehen einen bestimmten Wandel in bestimmten Teilen der öffentlichen Meinung im Nahen Osten. Ich denke, das ist etwas, das in der Region ermutigt und entwickelt werden soll, weil es letztendlich etwas ist, was nach innen ausstrahlen wird. Wenn ich über Frieden von außen spreche, geht es nicht hauptsächlich um die Fähigkeit, jetzt unseren Beziehungen zu den arabischen Staaten zum Durchbruch zu verhelfen, um die palästinensische Barriere zu überwinden – es geht mehr um das Bewusstsein, das Tröpfchen an Bewusstsein, das Israel anders ist, und das der palästinensische Narrativ, wie sie es nennen, sich an die Realität anpasst. Auf das echte Israel anders zu schauen, mit einem objektiven Auge, mit einem wahren Auge.

Ich würde gern den Frieden mit Ägypten an diese Wahrheit angepasst sehen. Die Kontakte ausweiten, den lebendigen Kontakt zwischen den Völkern in Wirtschaft, Kultur, Tourismus. Die Mauer zu durchbrechen, die historische Propaganda-Mauer, und ich hoffe, wir stehen am Beginn eines solchen Prozesses. Zumindest an unseren Maßstäben gemessen sehen wir, wie er sich in einigen Teilen der Region formiert. Selbstverständlich ist dies nicht alles in unserer Hand – und der Wandel, wenn er denn geschieht, wird Zeit brauchen, aber es besteht kein Zweifel, dass wir in einer guten Zeit dafür leben, die Kooperation auszuweiten und Stereotypen zu durchbrechen.

Frieden ist wichtig für Israel, Frieden ist wichtig für Ägypten, Frieden ist wichtig für die arabischen Nationen, er ist für Ägypten natürlich wichtig. Anwar al-Sadats Besuch in Israel vor 40 Jahren hat uns gelehrt, dass in unserer Region das Unglaubliche wahr werden kann. Daher glaube ich aus vollem Herzen, dass dieses großartige Ereignis nicht nur eine vorübergehende Episode bleiben wird; es wird der Grundstein des Peacebuilding im Nahen Osten bleiben – für diese und kommende Generationen.“

(Amt des Premierministers, 21.11.17)
 
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  Botschaft  
 
 
 
 
 
 
Botschafter Jeremy Issacharoff mit Klaus-Dieter, Andreas und Julius Hain, dem Enkel, Ur-Enkel und Ur-Ur-Enkel der Gerechten Reinhold und Charlotte Großmann (Foto: Botschaft)
Botschafter Jeremy Issacharoff mit Klaus-Dieter, Andreas und Julius Hain, dem Enkel, Ur-Enkel und Ur-Ur-Enkel der Gerechten Reinhold und Charlotte Großmann (Foto: Botschaft)

Gerechte unter den Völkern geehrt
 
Am Dienstag hat in der Botschaft eine Yad Vashem-Feierstunde für die „Gerechten unter den Völkern“ Reinhold und Charlotte Großmann sowie Hedwig Koslowski stattgefunden. Auf den Tag genau 75 Jahre zuvor, am 21. November 1942, hatte das Berliner Ehepaar Reinhold und Charlotte Großmann die von der Deportation und Ermordung bedrohte Berliner Jüdin Gertrude Sandmann bei sich aufgenommen.

Die Rettungsgeschichte

Als sie im November 1942 von der Deportation bedroht ist, trifft die Malerin und Grafikerin Gertrude Sandmann eine mutige Entscheidung: Sie beschließt, unterzutauchen. Sie verlässt ihre Wohnung, ohne ihren persönlichen Besitz mitzunehmen. Als Täuschungsmanöver lässt sie dort einen Abschiedsbrief zurück, in dem sie ihren angeblichen Selbstmord ankündigt. Seit 1927 ist Gertrude Sandmann mit der Kunstgewerblerin Hedwig Kozlowski liiert. Ihre Lebensgefährtin wird von der Gestapo verhört, als diese den Abschiedsbrief findet. Doch Hedwig Koslowski hält den Verhören stand. Sie ist es gewesen, die bei Freunden ein Versteck für die Untergetauchte gefunden hat.

Am 21. November 1942 nimmt das Ehepaar Charlotte und Reinhold Großmann die verfolgte Jüdin in ihrer Wohnung in Berlin-Treptow auf. Anderthalb Jahre versteckt sich Gertrude Sandmann danach in der Wohnung im Zimmer der 11-jährigen Tochter Sonja und wird von der Familie und von Hedwig Koslowski mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Da Gertrude Sandmann nicht entdeckt werden darf, kann sie bei Luftangriffen nicht wie die übrigen Hausbewohner in den Keller gehen. Im Juni 1944, als die Angriffe der Alliierten auf Berlin immer massiver werden, beschließt sie, das Versteck zu wechseln.

Hedwig Koslowski bringt ihre Lebensgefährtin in eine kleine Laube in Biesdorf, die eine Freundin ihr überlassen hat. Als es in der unbeheizten Laube im Oktober 1944 schließlich zu kalt wird, nimmt Koslowski Sandmann in ihrer eigenen Wohnung in Schöneberg auf. Bis zur Befreiung im April 1945 bleibt Gertrude Sandmann in dem Versteck.

Nach der Befreiung bleibt die Überlebende in Berlin, wo sie wieder als Malerin und Grafikerin arbeitet. Sie stirbt 1981 im Alter von 88 Jahren.

Ehrung in Berlin

Weil Reinhold und Charlotte Großmann und Hedwig Koslowski sich entschieden, Gertrude Sandmann zu helfen, und sie unter Gefährdung ihres eigenen Lebens von November 1942 bis April 1945 versteckten und versorgten, konnte sie die Shoa überleben. Ihre Lebensretter sind nun von Yad Vashem in den Kreis der „Gerechten unter den Völkern“ aufgenommen worden.

Bei der Feierstunde in der Botschaft überreichte Botschafter Jeremy Issacharoff die Yad Vashem-Urkunde und die Medaille an den Enkel und den Urenkel von Reinhold und Charlotte Großmann. Mit Enkel Klaus-Dieter Hain (Sohn von Sonja Hain, geb. Großmann), Ur-Enkel Andreas Hain und Ur-Ur-Enkel Julius Hain waren drei Generationen der Familie vertreten.

(Botschaft des Staates Israel, 23.11.17)
 
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  Sicherheit  
 
 
 
 
 
 
Hodaya Asulin verstorben
 
Am Mittwoch ist Hodaya Asulin verstorben, die vor über sechs Jahren bei einem Terroranschlag in Jerusalem schwer verwundet worden war.

Asulin war 14 Jahre alt, als sie im März 2011 an der Bushaltestelle nahe dem Jerusalem International Convention Center (Binyanei ha-Umma) auf den Bus nach Hause wartete. Eine Bombe, die in einer Tasche hinter einem öffentlichen Telefon versteckt war, explodierte neben ihr, verletzte sie schwer und
 
Hodaya Nechama Asulin
Hodaya Nechama Asulin
tötete die 59 Jahre alte Britin Mary Jean Gardner.

Hodaya Asulin befand sich seit dem Anschlag im Koma. Ihr Zustand hatte sich über die vergangenen zwei Wochen verschlechtert, bis sie am frühen Mittwochmorgen schließlich verstarb.

(Außenministerium des Staates Israel, 22.11.17)
 
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  Startup der Woche  
 
 
 
 
 
 
Online-Shopping endlich auch für Teenies
 
Das Leben als Teenager könnte so schön sein: Von zu Hause aus bequem online shoppen, wie es auch die Eltern schon bevorzugt tun – wenn nur die lästige Altersbeschränkung nicht wäre. Denn die meisten Online-Shops lassen Kunden erst ab 18 Jahre einkaufen – mal ganz abgesehen von der meist notwendigen Kreditkarte, über die ja doch nur die wenigsten Minderjährigen verfügen.

Die Antwort auf (fast) alle Teenager-Nöte hat nun das Startup AskToPay – ein AdOn für Online-Shops, über das Jugendliche ihre Eltern (oder andere solvente Bekannte) auffordern können, ihre Einkäufe zu bezahlen.

Die jungen Einkäufer unterrichten über WhatsApp ihre potentiellen Finanziers über den gewünschten Kauf und jene können dann ihre Zustimmung geben. Die Zahlung wird dann automatisch über den Erwachsenen abgewickelt.

AskToPay verspricht, besonders auf die Bedürfnisse der „Generation Z“ zugeschnitten zu sein: „Wir nutzen ihre Sprache, um den Zahlungsprozess zu vereinfachen“, heißt es auf der Internetseite der
 
 
Firma. Dies geschehe, indem man „in ihrer Welt verbreitete Werkzeuge“ nutze: „Das Teilen auf WhatsApp und Video-Selfie-Aufnahmen.“

Klingt toll, nur ein Faktor bleibt immer unsicher: Die Bereitschaft der unberechenbaren Erziehungsberechtigten, dem jeweiligen Kauf auch wirklich zuzustimmen…

(Botschaft/AskToPay, 22.11.17)
 
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  Gesellschaft  
 
 
 
 
 
 
Screenshot aus dem Film
Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
 
Am Sonntag ist der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Staatspräsident Reuven Rivlin hat aus diesem Anlass einen berührenden Film geteilt, in dem die Künstlerin Keren Yehezkeli Goldstein unter dem Titel Einena od/Kanat/She is gone Kleidung von 11 Frauen zeigt, die von Männern ermordet wurden. Vorangestellt werden der Name der Toten, die Tatwaffe, sowie die Strafe, zu der der Täter verurteilt wurde.

Die Videoarbeit wird auch in der Lobby des Hauses des Präsidenten gezeigt.

(Präsidialamt, 21.11.17)
 
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  Deutschland - Israel  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie Deutschland hilft, Tel Avivs Weiße Stadt zu retten
 
Ein Beitrag auf welt.de

Die im Bauhaus-Stil errichtete Siedlung in Tel Aviv hätte fast ihren Kulturerbe-Status verloren. Jetzt helfen deutsches Steuergeld und junge Architekten bei der Sanierung der blühenden Stadt.
 
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  Wissenschaft  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Israelische Forscher verwandeln Hühnerkot in eine Art Kohle
 
Ein Beitrag auf süddeutsche.de

Forscher aus Israel haben Geflügelkot in eine Art Kohle verwandelt. Die Exkremente von Truthähnen, Hühnern und anderem Geflügel könnten in Zukunft rund zehn Prozent der Kohle bei der Stromherstellung ersetzen, meint Professor Amir Gross von der Universität Ben Gurion (BGU) in Beerscheva.
 
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