Newsletter der Botschaft des Staates Israel
 
  Israel zur Aufnahme Hebrons als palästinensisches Kulturerbe in die UNESCO-Liste.
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Mittwoch 16.08.2017
 
 
 
 
 
 
 
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Zu den jüngsten UNESCO-Entscheidungen
 
   
 
Die Makkabiade ist eröffnet
 
   
 
Mit dem Ball im Korb Geschichte schreiben
 
   
 
Wie im 16. Jahrhundert die Küste im Norden mit Kanonen vor Piraten geschützt wurde
 
   
 
 
 
 
   
 
 
         
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des
Residenzprogramms
zum Städtepartnerschaftsjubiläum Moers - Ramle




12. und 13. Juli in Moers

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      1 € – 4.0282 NIS
(+0.291%)

1 CHF – 3.6678 NIS (+0.243%)

1 £ – 4.5699 NIS
(-0.055%)

1 $ – 3.5280 NIS
(-0.057%)

(Bank Israel, 09.07.17)
     
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Jerusalem: 25/33°C

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Die jüngsten UNESCO-Resolutionen
 
In der vergangenen Woche sind bei der UNESCO zwei Entscheidungen verabschiedet worden, die sich gegen Israel richten. Zunächst wurde eine Resolution verabschiedet, in der Israel als „Besatzungsmacht“ in Jerusalem bezeichnet wird.

Hierzu erklärte der Sprecher des Außenministeriums:

„Dies ist eine weitere absurde und gegenstandslose Entscheidung, die nur den Gegnern von Geschichte und Wahrheit zu Gute kommt.
 
Sprecher Logo
 
Jerusalem ist die ewige Hauptstadt des jüdischen Volkes, und keine UNESCO-Resolution wird die Wirklichkeit verändern. Es ist eine traurige, unnötige und erbärmliche Entscheidung. Es ist zu berücksichtigen, dass die Resolution nicht einmal die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht hat.“

Nur wenige Tage später wurden die Altstadt von Hebron und das Patriarchengrab in der Stadt als palästinensisches Welterbe in die Rote Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen. Zu dieser Entscheidung erklärte der Sprecher des Außenministeriums auf Twitter:

„Die Entscheidung der UNESCO ist ein moralischer Schandfleck. Diese irrelevante Organisation betreibt Geschichtsfälschung. Die UNESCO sollte sich schämen.“

In einem weiteren Tweet hieß es:

„Die großartige Geschichte des jüdischen Volkes in Israel begann in Hebron. Keine Lügen der UNESCO und Geschichtsfälschung können dies ändern. Die Wahrheit ist ewig.“

Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich am Sonntag in der wöchentlichen Kabinettssitzung ebenfalls zu der jüngsten UNESCO-Resolution geäußert. Nachdem er die Verse 16-19 aus dem 1. Buch Mose, Kapitel 23 vorgetragen hatte, erklärte er:

Die Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, Hebron und dem Grab der Patriarchen ist eine des Erwerbens und der Geschichte die möglicherweise in der Geschichte der Völker so nicht noch einmal vorkommt. Natürlich hat das das UNESCO-Welterbe-Komitee am vergangenen Freitag nicht davon abgehalten, eine weitere wahnhafte Resolution zu verabschieden, die festgestellt hat, dass das Grab der Patriarchen eine palästinensische Kulturerbestätte sei.

Im Rahmen dieser Resolution habe ich beschlossen, eine weitere Million der israelischen UN-Mitgliedsbeiträge zu kürzen und die Gelder für die Errichtung des „Museums des Erbes des jüdischen Volkes in Kiryat Arba und Hebron“ einzusetzen. Das Geld wird auch für zusätzliche Initiativen zum kulturellen Erbe Hebrons eingesetzt. Ich vertraue darauf, dass Sie, Zeev [Elkin, Minister für Jerusalem und kulturelles Erbe] bald Vorschläge zu diesem Thema machen.

Entgegen der Verleugnung der UNESCO wird Israel der Welt die historische Wahrheit und die tiefgehende – tausende Jahre währende – Verbindung des jüdischen Volkes zu Hebron aufzeigen, genauso, wie wir es mit der anderen wahnhaften Resolution getan haben, die die Abwesenheit einer Verbindung zu Jerusalem unterstellt. Daher habe ich heute angeordnet, dass die Verfahren für die Errichtung des Kedem-Zentrums vervollständigt werden, das die historischen und archäologischen Entdeckungen aus der Davidstadt präsentiert. Dies wird eine beeindruckende Struktur mit umfangreichen Exponaten sein. Die gesamte Welt wird die Wahrheit sehen, und die ersten Besucher, die ich dorthin einlade, werden Delegationen von UNESCO und UN sein.“

(Außenministerium des Staates Israel/ Amt des Premierministers, 04./07/09.07.17)
 
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  Sport  
 
 
 
 
 
 
Die Makkabiade ist eröffnet
 
Am Donnerstagabend wurde in Jerusalem die 20. Makkabiade eröffnet, das große Sportereignis für jüdische Sportler.

Mit dabei waren 230 Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland – die größte deutsche Delegation aller Zeiten. Insgesamt sind etwa 10.000 Athleten aus 80 Ländern dabei und kämpfen noch bis zum 18. Juli in 45 Disziplinen um die Medaillen.

Einer der Höhepunkte der Eröffnungsfeier war die Einfahrt der Biker von Ride4Solidarity with Israel. Gut drei Wochen nachdem sie sich in unserer Botschaft und in London auf den Weg gemacht hatten, fuhren sie feierlich mit ihren Motorrädern und der Makkabiade-Fackel im Teddy Stadium ein. Rund 5000 Kilometer haben sie zurückgelegt und auf der Strecke an verschiedenen bedeutenden Stationen jüdischer Geschichte Halt gemacht. Auf dem letzten Abschnitt ihrer Reise brachten sie außerdem die Makkabiade-Fackel von Griechenland nach  
 
Leonid Rosental, der mit den Bikern von Ride4Solidarity mit dem Motorrad angereist war (Foto: Oren Grimberg/Ride4Solidarity)
Jerusalem. Die Fahrt war eine Hommage an die historische Fahrt jüdischer Biker zur Makkabiade in den 1930er Jahren und sollte ein Zeichen setzten für Solidarität mit Israel und gegen Antisemitismus.
Der Medaillenspiegel bei der Makkabiade wird aktuell mit 33 Medaillen von Israel angeführt, Deutschland hat bisher noch keine erkämpft.

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat ein Grußwort nach Jerusalem geschickt.
 
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Mit dem Ball im Korb Geschichte schreiben
 
Karam Mashour ist in gewisser Weise ein Spätzünder: Erst mit 14 Jahren begann der arabische Israeli aus Nazareth mit dem Basketballspiel. Sein Bruder und er kauften einen Korb und hängten ihn in einer Nazarener Gasse auf. Das war der Anfang. Bis er 17 war, spielte Mashour bei YMCA Nazareth und wechselte dann Emek Yizrael, die in der Jugend-Landesliga spielten.

Nach einigen Jahren im US-College-Basketball kehrte Mashour 2015 nach Israel zurück und spielte seitdem bei Bnei Herzliya in der Landesliga. 2016 wurde er als erster arabischer Israeli in die Nationalmannschaft berufen.
 
Karam Mashour (Foto: Dotan Doron)
Karam Mashour (Foto: Dotan Doron)
Jetzt steht ein weiterer Meilenstein an: Karam Mashour wechselt zur nächsten Saison zum legendären Verein Makkabi Tel Aviv – einmal mehr ist er der erste arabische Israeli, dem das gelungen ist.

(Ynet, 10.07.17)
 
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  Wissenschaft  
 
 
 
 
 
 
Wie im 16. Jahrhundert die Küste im Norden mit Kanonen vor Piraten geschützt wurde
 
Drei vor der Küste von Megadim gefundene bronzene Kanonen geben Aufschluss darüber, wie die venezianische Waffenindustrie vor hunderten von Jahren Neuerungen vornahm, um Händlern bei der Piratenbekämpfung zur Seite zu stehen.

Eine erneute Analyse der erstmals 1972-73 entdeckten Kanonen ergab, dass die Abwehrvorrichtungen vermutlich Teil des
 
Kanone aus osmanischer Zeit in Jaffa (Foto: Dr. Joseph Trotsky)
Waffendepots eines segelnden Händlers waren, dessen Schiff in der ersten Hälfte des „Zeitalters der Seefahrt“ (1571-1862) vor der Küste Haifas versenkt wurde. Diese Seefahrtära war gleichzeitig das Zeitalter der Kaperei. Neben den existentiellen maritimen Bedrohungen durch Seeräuber des Ottomanischen Reiches gab es einige jüdische Piraten, die nach dem Alhambra-Edikt und der Vertreibung aus Spanien auf Vergeltung aus waren.

Ein multidisziplinäres Forschungsteam unter der Leitung von Dr. Dana Ashkenazi von der Tel Aviver Hochschule für Maschinenbau führte nun die erste chemische Analyse der Funde durch. Wenngleich die Kanonen vornehmlich aus Bronze bestehen, gibt es leichte metallische Unterschiede zwischen den drei Exemplaren, wie dies in der vorindustriellen Periode häufiger der Fall ist. Eine Analyse der Holzüberreste ergab, dass drei verschiedene Baumarten verwendet wurden, von denen zwei bis nach Israel verbreitet waren. Da der Habitat der dritten Baumart jedoch auf die nördlichen Regionen begrenzt war, schließen die Forscher aus, dass das Schiff im Heiligen Land hergestellt wurde: „Diese Information verstärkt die Vermutung, dass das Schiff aus einem südeuropäischen Land stammt, das mit Venedig, Neapel und Ragusa in Kontakt stand“, heißt es in der im Journal of Archaeological Science publizierten Studie.

(Times of Israel, 10.07.17)
 
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